Marktplätze für Blogger – Lernfähiger Markt

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Was sind die Unterschiede?

Es gibt viele verschiedene Marktplätze für Blogger und es gibt zum Teil gravierende Unterschiede. Diese sind bereits bei den Aufnahmekriterien zu bemerken. Noch vor einiger Zeit war es einfach, in Portalen aufgenommen zu werden, die Bloggerjobs vergeben. Doch aufgrund zahlreicher Faktoren ist das nun anders. Seien es die neuen Maßstäbe, die für die Bewertung eines Blogs eine Rolle spielen oder eben die Tatsache, dass es inzwischen unabdingbar ist, bei der Verteilung der Jobs für Blogger die Spreu vom Weizen zu trennen.

Gute und weniger gute Blogger

Es ist keinesfalls arrogant oder falsch, ein paar Gedanken darüber zu äußern, dass es gute und wenig gute Blogger gibt. Für einen absoluten Großteil der Blogger, oder derer, die sich als solche bezeichnen, genügt es, einen halbwegs leserlichen Artikel und ein Foto zu veröffentlichen und am Tag ein paar Leser zu haben. Mitnichten sind das Kriterien, die zu exklusiven Testprodukten oder zu den wirklich gut bezahlten Aufträgen führen. Das Bloggen ist längst nicht mehr nur für Schreibwütige eine angemessene Plattform, sondern durch den Boom der Produkttests nur dadurch für viele interessant geworden. Es wird der Eindruck erweckt, dass man durch ein Blog in den Genuss von zahlreichen Gratisprodukten und zu lukrativ bezahlten Bloggerjobs kommt. Zumindest zum Teil stimmt dies – noch. Noch deshalb, weil nicht nur die Menschen mit dem Internet interagieren, sondern sich auch die Regeln des Internets an die Gegebenheiten anpassen bzw. angepasst werden. Doch bei einem Rückblick werden die Unterschiede bei der Auftragsvergabe deutlich. Bereits in drei Wellen war es ab etwa Anfang 2012 bis dato spürbar, dass Blogs anders bewertet wurden und das Unternehmen dazu lernen. Denn gerade die Unternehmen, die Produkte und Geld für Blogger locker machen, haben in den vergangenen 2 Jahren viele neue Erfahrungen im Bereich Social Media und Viralität erlernen können. Und so verwundert es nicht, dass die Marktplätze für Blogger ebenfalls auf diese Neuerungen reagieren mussten und müssen. Wo sich anfangs auch noch die Neu-Blogger erfolgreich durchschlagen konnten, wird die Luft zunehmend dünner. Die Ansprüche bei der Vergabe von Jobs für Blogger werden mehr und die Meßlatte wird somit immer höher gelegt.

Meßlatte verschiedener Marktplätze für Blogger

Noch unterscheiden sich die Kriterien bei der Vergabe für Bloggerjobs, doch alle Plattformen heben die bereits erwähnte Meßlatte an. Wo es noch vor 1,5 Jahren problemlos möglich war, ein Blog einzutragen, findet heute immer eine Vorabprüfung statt. Erfüllt ein Blog nicht die vorgegebenen Aufnahmekriterien der jeweiligen Marktplätze für Blogger, wird das Blog abgelehnt und das war es dann mit den Bloggerjobs. Mittlerweile geht es schon so weit, dass ein Blogger gar nicht mehr selbst auf einen solchen Marktplatz zugehen kann und sich selbständig dort anmelden oder bewerben kann. Nur noch auf Nachfrage durch das Unternehmen selbst, maximal über Empfehlung wird man in das Portfolio für die Vergabe der Jobs für Blogger aufgenommen. Aus Sicht der Marktplätze kein Fehler. Es besteht keine Notwendigkeit mehr, auf Werbung zu setzen und erspart, den Bewerberandrang durch zu ackern. Andere, vor allem die ohnehin bekannten und gängigsten Plattformen bauen Sperren in die Aufnahme und so sind PR, SI sowie andere Kriterien mit bestimmten Werten erforderlich.

Pro und Contra der strenger werdenden Aufnahmekriterien

Man kann Positives wie auch Negatives daraus ziehen, dass die Marktplätze für Blogger immer strenger bei der Anmeldeprozedur werden.

Nachteile:

  • Neue, aber gute Blogger haben kaum eine Chance.
  • Neue Projekte können erst später monetarisiert werden.
  • Für Advertiser besteht das Risiko eines zu gut selektierten Backlinkaufbaus.

Vorteile:

  • Gut bezahlte Jobs für Blogger, die einen gut bezahlten Job erledigen.
  • Konzentriertere Advertiser-Aquise.
  • Hohe Auftragslage für gute Blogger.
  • Bloggen mit Mehrwert.
  • Qualitätssteigerung des Blogs.
  • Weniger Selektionsaufwand bei Auftraggebern.
  • Zufriedene Advertiser.

Die Vorteile für gute Blogger, die Marktplätze selbst und natürlich für die Advertiser überwiegen und erreichen bei Weitem mehr Gewichtung, als die Nachteile, die sich durch strengere Selektion ergeben. Insofern wird meinerseits auch in Zukunft nichts anderes erwartet, als eine Verschärfung von Aufnahme- und Vergaberichtlinien. Wer also auch später noch in das Blogmarketing einsteigen will, muss zunächst in Vorarbeit gehen. Und hier trennt sich eben am besten die Spreu vom Weizen.

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